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Komplettladung (FTL) mit Planenauflieger.

Ein Fahrzeug, eine Ladung, direkt vom Abhol- zum Zielort. Diese Seite erklärt, für welche Ladung sich eine Komplettladung eignet, was wir für ein Angebot brauchen und wie die Zusammenarbeit abläuft.

Pinker mianvo eActros 600 mit Planenauflieger auf einer Autobahn zwischen grünen Hügeln (KI-generierte Markenvisualisierung)

Was eine Komplettladung ist

Bei einer Komplettladung, englisch Full Truck Load (FTL), steht ein Fahrzeug für die Ladung eines Auftraggebers zur Verfügung. Die Ware wird an einer Stelle aufgenommen und ohne Umladung und ohne fremde Beiladung zum Ziel gefahren. Die Begriffe FTL, Full Truck Load und Komplettladung meinen dieselbe Leistung; wir führen sie deshalb auf einer Seite.

Eine Komplettladung lohnt sich, wenn die Sendung den Laderaum weitgehend ausfüllt oder wenn Abholung und Zustellung an feste Zeitfenster gebunden sind. Ob eine Teilladung wirtschaftlicher wäre, prüfen wir bei jeder Anfrage mit Ihnen, bevor wir ein Angebot erstellen.

Welche Ladung und welches Equipment

Unser Leistungsprofil ist auf den Planenauflieger ausgerichtet. Er lässt sich von hinten und seitlich beladen und eignet sich für palettierte und verpackte Ware, wie sie in Produktion, Handel und Lagerlogistik üblich ist. Typische Beispiele sind Paletten mit Kartonware, Maschinenteile in Kisten, Handelsware in Gitterboxen oder Vorprodukte in Großladungsträgern.

Angaben zur Ladung und ihre Bedeutung für die Fahrzeugwahl
AngabeWarum sie wichtig ist
Ladeeinheiten und MaßeBestimmen, wie viele Einheiten auf die Ladefläche passen und ob Stapeln möglich ist.
Gewicht je Einheit und gesamtDas zulässige Gesamtgewicht und die Achslasten begrenzen die Nutzlast.
Be- und EntladeartSeitenbeladung, Heckbeladung oder Kranbeladung verlangen unterschiedliche Aufbauten und Zeiten.
EmpfindlichkeitNässe, Stöße oder Staub beeinflussen Verpackung und Ladungssicherung.

Verbindliche Fahrzeugdaten wie Ladelänge, Nutzlast und Aufbauart nennen wir im Angebot für die jeweilige Relation. Allgemeine Richtwerte aus dem Markt, etwa die Zahl der Europaletten je Auflieger, ersetzen diese Prüfung nicht.

Typische Einsatzbeispiele

Die folgenden Beispiele sind konstruiert und beschreiben Einsatzarten, keine bestehenden Kundenbeziehungen.

  • Werksversorgung: Vorprodukte werden mehrmals pro Woche aus einem Zentrallager in die Produktion gefahren, mit festem Entladefenster am Morgen.
  • Lagerumschlag: Handelsware wird in gleichbleibenden Mengen zwischen zwei Logistikstandorten bewegt.
  • Anbindung an einen Terminal: Palettierte Ware fährt zur Vorbereitung eines Versands zu einem Umschlagpunkt und wird dort übergeben.

Leistungsgrenzen

Wir beschreiben ehrlich, was nicht zum Profil gehört, damit Sie Zeit sparen. Für Ladung, die ein anderes Fahrzeug verlangt, sagen wir ohne Einzelprüfung nichts zu. Das betrifft insbesondere:

  • temperaturgeführte Ware und Tankladung,
  • Schüttgut und Ladung, die einen Kipper oder Silo erfordert,
  • Gefahrgut nach ADR,
  • Übermaß und Schwerlast, die eine Sondergenehmigung brauchen.

Auch die Reichweite ist begrenzt. Wir konzentrieren uns auf Kurz- und Mittelstrecken, auf denen sich der elektrische Betrieb planen lässt. Einsatzgebiete legen wir derzeit fest; mehr dazu unter Einsatzgebiete.

Was wir für ein Angebot brauchen

  • Abhol- und Zielort mit Postleitzahl sowie Art der Stelle (Werk, Lager, Terminal),
  • Warenart, Verpackung, Maße und Gewicht der Ladeeinheiten,
  • Anzahl der Transporte je Woche oder Monat und gewünschte Laufzeit,
  • Abhol- und Zustellfenster mit Wochentagen,
  • Art der Be- und Entladung, übliche Standzeiten und Rampenbedingungen,
  • Ansprechpartner an beiden Stellen und Ihre Referenz- und Papieranforderungen.

Je vollständiger diese Angaben vorliegen, desto verlässlicher wird das Angebot. Fehlende Angaben klären wir im persönlichen Gespräch.

Be- und Entladung: Wer macht was

Bei Komplettladungen ist oft unklar, wer belädt, wer sichert und wer die Entladung abnimmt. Wir halten diese Verteilung im Angebot fest. Die Ladungssicherung während der Fahrt richtet sich nach den Vorgaben für den Straßenverkehr; die Grundsätze beschreibt die Seite Qualität und Sicherheit. Hinweise Ihrerseits zu Beladeschema, Stapelbarkeit oder empfindlicher Ware sind dafür sehr hilfreich.

Vom Anfrageformular zum laufenden Transport

  1. Anfrage: Sie schildern Relation, Ladung und Rhythmus. Die Anfrage ist unverbindlich.
  2. Prüfung: Wir klären Eignung der Ladung, Zeitfenster und Verfügbarkeit des elektrischen Einsatzes auf der Relation.
  3. Angebot: Sie erhalten Leistungsumfang, Konditionen und Anpassungsregeln schriftlich.
  4. Vereinbarung: Kapazitäten und Laufzeit werden vertraglich festgelegt.
  5. Durchführung: Planung, Statusverfolgung und Meldung möglicher Verzögerungen laufen über unsere Software. Das System ist geplant und geht mit dem Betriebsstart im Juni 2027 in den Einsatz.

Wer bei Schäden oder Störungen was tut, steht unter Qualität und Sicherheit.

Häufige Fragen

Bereit für Ihren ersten Transport?

Nennen Sie uns Strecke, Ladung und Menge. Wir melden uns persönlich mit einem Vorschlag.

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