Was der Containertransport per Lkw umfasst
Wir fahren Container auf der Straße zwischen Seehafen- oder Binnenterminals und Ihrem Werk, Lager oder Logistikstandort. Das kann ein Import-Container sein, der vom Terminal zum Empfänger fährt, ein Export-Container auf dem Weg zum Terminal oder ein regelmäßiger Verkehr zwischen zwei Standorten.
Der Straßentransport ist dabei meist ein Glied in einer längeren Kette. Was davor und danach passiert, bestimmt, ob der Lkw pünktlich ist: Freistellung, Terminalfenster, Rückgabe des leeren Containers. Diese Übergaben behandelt die eigene Seite Container-Vor- und Nachlauf.
Typische Verkehre
- Import: Der Container kommt über einen Terminal an und wird zum Empfänger gefahren, dort entladen und leer zurückgebracht.
- Export: Ein beladener Container wird zum Terminal gefahren, rechtzeitig vor dem Annahmeschluss der Abfahrt.
- Pendelverkehr: Container fahren regelmäßig zwischen Terminal und einem Lager- oder Produktionsstandort hin und her.
Welche dieser Konstellationen auf Ihre Lage zutrifft, bestimmt die Frist, die Dokumente und die Frage, wer die Übergabe am Terminal verantwortet.
Containerarten und Daten, die wir brauchen
| Angabe | Bedeutung für den Transport |
|---|---|
| Größe und Art (z. B. 20 Fuß, 40 Fuß, High Cube) | Bestimmt das passende Chassis und die zulässige Zuladung. |
| Bruttogewicht | Entscheidend für die Straßenzulassung und die Wahl des Fahrgestells. |
| Containernummer und Buchungsnummer | Wird für Terminalabfertigung und Freistellung benötigt. |
| Besonderheiten | Zum Beispiel Kühlcontainer, Gefahrgut oder Übergewicht, die gesondert geprüft werden müssen. |
Das Equipment für Container (Chassis, Verriegelung, zulässige Gewichte) klären wir für die konkrete Relation. Bitte setzen Sie keine Zusage voraus, solange wir Containerart und Gewicht nicht geprüft haben.
Terminal, Zeitfenster und Wartezeiten
Die größte Unsicherheit im Containerverkehr liegt selten auf der Straße, sondern am Terminal: Slot-Vergabe, Öffnungszeiten, Abfertigungsdauer. Je früher uns die Vorgaben des Terminals vorliegen, desto besser lässt sich die Tour planen. Wartezeiten am Terminal oder an Ihrer Rampe können Kosten verursachen; wie sie berechnet werden, halten wir im Angebot fest, nicht erst in der Rechnung.
Die Übergaben stimmen wir mit Ihnen vor dem ersten Transport ab. Auch die Rampe beim Empfänger beeinflusst die Planung; wir fragen deshalb nach Zeitfenstern an beiden Standorten.
Papiere und Daten
Am Terminal werden Container anhand von Nummer, Buchung und Freigabe identifiziert. Fehlen diese Angaben oder stimmen sie nicht mit den Terminaldaten überein, wartet der Lkw. Legen Sie uns deshalb, soweit möglich, die Daten vor der Fahrt vor und benennen Sie einen Ansprechpartner, der bei Abweichungen entscheiden kann. Auf der Fahrt selbst gelten die üblichen Begleitpapiere des Straßengüterverkehrs; welche Dokumente für Ihren Verkehr nötig sind, klären wir im Angebot.
Was wir für ein Angebot brauchen
- Hafen oder Terminal sowie Zielort bzw. Abholort mit Postleitzahl,
- Containergröße und -art, Bruttogewicht und gegebenenfalls Besonderheiten,
- Richtung des Verkehrs: Import, Export oder Pendelverkehr,
- Anzahl der Container je Woche oder Monat,
- Vorgaben des Terminals und Ihre Be- oder Entladezeiten,
- wer Freistellung, Avisierung und Rückgabe des Leercontainers organisiert.
Grenzen und Ablauf
Wir konzentrieren uns auf Kurz- und Mittelstrecken. Seeschifffahrt, Zollabwicklung und Reedereigebühren gehören nicht zu dieser Leistungsbeschreibung. Wo Sie dafür einen Partner einbinden, stimmen wir die Schnittstelle gemeinsam ab.
Der Ablauf entspricht dem bei Komplettladungen: unverbindliche Anfrage, Prüfung, Angebot, Vereinbarung, Durchführung. Der operative Start ist für Juni 2027 geplant. Wenn der Verkehr elektrisch gefahren werden soll, finden Sie die Besonderheiten unter Elektrische Containertransporte.
