So optimiert mianvo Routen, Beladungen und Zeiten
Welche Eingaben die interne Planungssoftware nutzt, welche Entscheidungen sie unterstützt und was Kunden davon haben. Das System ist geplant.

Warum eine gemeinsame Planung nötig ist
In der Transportplanung hängen mehrere Entscheidungen voneinander ab: welche Touren gefahren werden, in welcher Reihenfolge, wie das Fahrzeug beladen wird und wann Abholung und Zustellung stattfinden. Werden diese Fragen getrennt beantwortet, entstehen Wartezeiten, Leerfahrten und Umplanungen. mianvo plant sie deshalb zusammen, mit einer eigenen Software. Das System ist geplant und soll mit dem operativen Start im Juni 2027 eingesetzt werden. Dieser Beitrag beschreibt das Prinzip, keinen laufenden Betrieb.
Welche Eingaben die Planung nutzt
- Aufträge mit Abhol- und Zielort, Ladung, Menge und Gewicht,
- vereinbarte Zeitfenster für Abholung und Zustellung,
- Angaben zur Be- und Entladung an den Standorten,
- Fahrzeugdaten sowie Energiebedarf und Ladeoptionen für den elektrischen Betrieb.
Je vollständiger die Auftragsdaten vorliegen, desto verlässlicher wird der Plan. Welche Angaben dafür nötig sind, klären wir im persönlichen Gespräch (Anfrage).
Welche Entscheidungen unterstützt werden
Die Software soll Touren und Reihenfolge so abstimmen, dass Fahrzeuge gut ausgelastet sind, Zeitfenster eingehalten werden können und im elektrischen Betrieb Ladefenster eingeplant sind. Sie soll außerdem die Beladung berücksichtigen, damit Gewicht und Reihenfolge der Ladung zur Tour passen. Entscheidungen mit Verantwortung, etwa die Zusage einer Kapazität, treffen weiterhin Menschen.
Was Kunden davon haben
Für Einkauf und Disposition zählt, dass Angebote auf einem nachvollziehbaren Plan beruhen und dass Zeitfenster realistisch vereinbart werden. Eine gemeinsame Planung kann Wartezeiten sichtbar machen, bevor sie entstehen, und sie unterstützt die Entscheidung, ob eine Relation für den elektrischen Einsatz geeignet ist (Einsatzgebiete).
Ein Beispiel für das Prinzip
Angenommen, an einem Tag sind drei Abholungen mit jeweils eigenem Zeitfenster zu planen, und das Fahrzeug fährt elektrisch. Ändert sich das Fenster der ersten Abholung, verschiebt sich die Reihenfolge, die Beladung und das Ladefenster am Nachmittag. Eine gemeinsame Planung zeigt diese Folgen sofort, während sie bei getrennter Betrachtung erst im Betrieb auffallen. Das Beispiel ist erfunden und beschreibt nur die Logik.
Was dieser Beitrag nicht behauptet
Es gibt keine Angaben zu Einsparungen, Auslastungsquoten oder Pünktlichkeit, weil dafür vor dem Betriebsstart keine Messgrundlage besteht. Die Bezeichnung künstliche Intelligenz verwenden wir für das System nicht. Technische Details der Software bleiben intern.